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Musiktage 2008 - "EXTREME MAKE-OVER" am Sonntag, 16.03.2008
keine Info Dirigent Mathias Wehr und SBOU in Bestform

"Die Vereinigung mit unseren Grenzen und Hindernissen ist der Geburtsmoment für ein weiteres Blütenblatt der Menschheitsblume"

Mit dieser treffenden und poetischen Aussage von Irina Rauthmann begrüßte die Vereinsvorsitzende Maria Scheller die zahlreich erschienenen Gäste am Palmsonntag 16.03.2008 zum traditionellen Konzert des Symphonischen Blasorchesters. Leider konnten viele geladene Ehrengäste nicht erscheinen, weil die Auszählungen der Stichwahlen zu Bürgermeister- und Landratswahlen zu Konzertbeginn noch nicht beendet waren.

Die Zuhörer, die alljährlich in Unterpleichfeld schon mit hohen Erwartungen erscheinen, waren abermals von der gelungenen, warmen Atmosphäre in der ansonsten eher spartanischen Mehrzweckhalle gefangen. Mit der Bühnengestaltung im schlichten schwarzen Mantel, mit Lichteffekten das Sichtmauerwerk hervorgehoben und durch Beamer-Unterstützung bei einigen Werken konnten die Musiker schon äußerlich überzeugen.


Das Konzertprogramm unter dem Titel „extreme make-over“ ließ die Spannung im Zuhörerraum knistern. Man hatte sich viel vorgenommen und so waren schon im Vorfeld immer wieder Stimmen laut geworden, die anzweifelten, ob nach dem letztjährigen Konzert mit Jan van der Roost wohl überhaupt ein Aufwärtstrend oder ein gleich bleibend hohes Niveau sein konnte. Die Anspannung und auch ein bisschen Nervosität war zu Beginn bei „Raise of the son“ keinesfalls wegzuleugnen, denn sogar der Dirigent Mathias Wehr, ein sympathischer und routinierter Redner, vergaß vor Aufregung den genauen Untertitel seines selbstkomponierten Werks. Er betonte den Inhalt seiner Komposition „Phönix“, in der es ihm vor allem um die Geburt des Vogels aus der Asche ging und erklärte seine Faszination über die Unsterblichkeit. Diese Eindrücke fanden dann beim Publikum auch offene Ohren und so war nach dem Schlussakkord deutlich die positive Resonanz zur Uraufführung und die ausnahmslose Akzeptanz des Werkes spürbar.

Jetzt legte sich auch in den einzelnen Registern die Aufregung und das besondere Stück „Figures sonores“ von Henk Badings wurde ebenso begeistert und souverän dargeboten wie der 2. Satz aus der Sinfonie „Planet Earth“ von Johan de Meij.

Nach wie vor träumt man in Unterpleichfeld von einer Uraufführung dieser beeindruckenden Symphonie für Blasorchester und Frauenchor, noch immer suchen die Verantwortlichen einen Chor, der dieses Projekt mitträgt.
Die Pause hatten sich dann sowohl Musiker, Dirigent als auch Zuhörer verdient. Und dann??

Das Extra-Klasse-Werk „Extreme make-over“ sollte gleich zu Beginn des 2. Teils erklingen. Nach einer nachdrücklichen Moderation, die den Zuhörern die Aufnahme der Musik erleichtern sollte, erfüllte von Beginn an eine Klangwolke, die sich mit nichts vergleichen ließ, die Halle,. Fantastische Szenen und Perfektion in Zusammenspiel, Intonation, Artikulation und Dramatik ließen nach dem Werk alle Zuhörer von den Stühlen aufspringen um dem Symphonischen Blasorchester tiefen Dank und ehrliche Anerkennung für das Geleistete zu zollen.

Was dann noch folgte, war Musik auf einem abwechslungsreichen, hohen Niveau in Klangfülle und Klangexperimenten, die die Ohren der Zuhörer förmlich umschmeichelten. Das Orchester zeigte sich bei „Hymn to the fallen“ ausdrucksstark und intensiv wie kaum zuvor, ließ doch zusätzlich der 16. März als Gedenktag an die Zerbombung Würzburgs Publikum und Musiker gleichermaßen nachdenklich werden. Bei „Earth, Wind, Chicago und Co.“ dominierte die jazzig-funkige Art von Musik, wie man sie nur aus dem elektronischen Bereich kennt.

Der Funke war abermals übergesprungen und so verwunderte es niemand, dass ein Konzert der Extraklasse viel zu schnell vorüber war und das Orchester noch Zugaben liefern musste, bevor in vielen persönlichen Gesprächen Lob und Anerkennung in Empfang genommen werden konnten.

Das Faszinierende allerdings war, dass das Publikum sich gewagt hat, die Vereinigung mit Grenzen und Hindernissen des Orchesters mitzuerleben, so dass die Vereinsblume ein weiteres Blütenblatt treibt und sich die stete Probenarbeit jedes einzelnen Musikers wirklich gelohnt hat. Herzlichen Dank dafür an alle, die dieses Konzerterlebnis mitgestalteten.
EXTREME MAKE-OVER - SBO Unterpleichfeld, Ltg. Mathias Wehr


Big Band der Bundeswehr

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