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Symphonisches Blasorchester Unterpleichfeld beim WMC in Kerkrade / Holland
keine Info Provinzorchester auf Weltniveau

Nun ist sie also vorbei, die langersehnte Weltmeisterschaft für Laienblasorchester in Kerkrade.

Wir waren dabei! Wir haben mit sehr gutem Erfolg teilgenommen! Wir sind in der 1. Division mit 82,42 Punkten Vorletzter geworden! Wir teilen uns mit noch einem deutschen Orchester die letzten beiden Plätze in der 1. Division! Alle diese Aussagen stimmen und zeigen die Ambivalenz dieser Weltmeisterschaft, an der das Symphonische Blasorchester Unterpleichfeld erstmals teilnehmen durfte.

Die Fahrt nach Kerkrade war alles andere als entspannend. Voller Aufregung mit dem Wissen im Gepäck, dass man als Außenseiter dort auftritt, waren die Musiker mit zwei Bussen und Begleitfahrzeugen am Donnerstag schon gestartet, um mit einem geeigneten Rahmenprogramm auf den großen Wettbewerb einzustimmen. Am Freitag konnten die Musiker bereits einen ersten Blick in die Rodahal in Kerkrade werfen und waren da schon beeindruckt von der Größe und dem Ambiente dieser Konzerthalle, die eigens für Blasorchester umgebaut wurde.

Nach einer Tour durch Aachen konnte eine letzte Probe in einem Hörsaal der Universität stattfinden. Am Samstag war es dann soweit. Man sah den Musikern die Anspannung an und war sich sicher, dass alle ihr Bestes geben würden, jedoch hatte man keine Vergleiche.

Zwar waren alle Karten für unser Vorspiel verkauft, die Lücken in den Sitzreihen stachen aber ins Auge. Bis zum Schluss der WMC konnten wir nicht erkennen, nach welchem System die Karten verkauft wurden. Mal gab es Angebote, mal gab es keine und trotzdem fanden sich immer noch Plätze!?!

Unser Spiel auf der großen Bühne am Samstag um 11.00 Uhr konnte von uns selbst nur schwer analysiert werden. Manche waren sehr zufrieden mit ihrer gebotenen Leistung andere hatten schon nach dem Wettbewerb das Gefühl, dass einiges nicht ganz so rund lief. Unser Dirigent Mathias war sichtlich zufrieden: „Es sind keine groben Schnitzer passiert!“ So verbrachten wir dann den Tag in Kerkrade und hörten weiteren Orchestern zu. Völlig begeistert waren einige aus unseren Reihen dann von einem spanischen Orchester, das doch glatt mit 150 Musikern (u.a. 8 Celli, 4 Kontrabässe) auf der Bühne saß und einen Beitrag ablieferte, der uns als Zuhörer die Gänsehaut einjagte. Das war Musik auf Weltniveau! Nun erkannten wir schnell, dass wir als Vereinsorchester in dieser Liga nur schwer bestehen können. Solche Rahmenbedingungen kann ein Verein nicht schultern. Man sprach von einem Budget für die Teilnahme dieses Orchesters von weit über 120 000 Euro!

Der ganze Samstag war dann ein echtes Erlebnis in Kerkrade. Die gebotene Musik an allen Ecken und Plätzen, das Wetter, die zahlreichen Musiker, all das reizte und wurde von uns in allen Zügen ausgekostet. Wir waren Teilnehmer der Weltmeisterschaft und warteten auf unser Ergebnis! Um 17.00 Uhr hatten wir dann Gewissheit: 82,42 Punkte waren nun nach deutschen Maßstäben nicht das, was wir gewohnt waren und dennoch lasen sich die Wertungsberichte der Jury gut. Immer wieder wurden wir gelobt und bestärkt auf dem Weg weiterzumachen. Unser Zusammenspiel und die Klangbalance waren anscheinend stellenweise etwas problematisch: Daran müssen wir arbeiten, denn Harmonie in der Musik gelingt dann gut, wenn Harmonie im Orchester herrscht.

Total beeindruckt waren am Abend diejenigen aus unserem Orchester, die noch Karten für die drei Beiträge in der Konzertdivision erhaschten. Diese Musikbeiträge auch vom Symphonic Windorchestra aus Vorarlberg (einem Auswahlorchester, das neben vielen namhaften Sponsoren sogar von der EU gefördert wird) mit dem Dirigenten Thomas Ludescher waren einfach fantastisch und wir staunten ob dieser beeindruckenden Leistung. Schon aus diesem Grund war unsere Fahrt nach Kerkrade ein Erlebnis: Nie hatten wir vorher so gute Musik in diesem Ausmaß gehört. Es war unglaublich!

Allerdings fragten wir uns auch, wohin dieser Weg führen soll? Wie kann es sein, dass deutsche Orchester nur auf Auswahlbasis mitspielen können? Wie kann man sich als Vereinsorchester und wirkliches Laienorchester mit Orchestern vergleichen, wenn bis zu 80 Prozent der Mitspieler Musikprofis sind und ein Hüpfen von Soloinstrumentalisten von Orchester zu Orchester augenscheinlich ist? Weshalb wird die Weltmeisterschaft der Laienorchester so konterkariert, dass wirkliche Laienorchester kaum auf der Bühne Platz nehmen, oder in der Platzierung nach hinten rutschen? Wo führt dieses „Wettrüsten“ hin? Wie kann man als Vereinsorchester diese utopischen Etats aufbringen bzw. schultern?

Mit diesen Fragen im Hinterkopf traten wir dann am Sonntag die Heimreise an: Zufrieden über unseren sehr guten Erfolg, erschöpft von der Vorbereitung des Wettbewerbs aber auch kritisch gegenüber all den neuen Erfahrungen. Fazit: Wir gehen unseren Weg weiter und arbeiten an den Mängeln, die uns die Wertungsrichter als Aufgabe genannt haben. Ja wir können es…. Und dann schau mer mal, was in vier Jahren geht! Wir stecken den Kopf jedenfalls nicht in den Sand!


Big Band der Bundeswehr

09.11.2017 - 20 Uhr
Unterpleichfeld

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