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Benefizkonzerte "The Shadow of Golgotha"
keine Info Walfahrtskirche Dettelbach und St.Josef in Grombühl

Zu zwei Benefizkonzerten lud am Wochenende (14./15.11.2009) das Symphonische Blasorchester Unterpleichfeld nach Dettelbach in die Wallfahrtskirche und nach St. Josef im Grombühl. Mathias Wehr hatte mit dem Orchester unter dem Motto „Shadow of Golgotha“ ein beeindruckendes und nachhaltiges Programm zusammengestellt.

Vor allem in Dettelbach war am Samstagabend die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt. Hier hatten sich die Musiker bereit erklärt, der Pfarrgemeinde mit den Konzerteinnahmen bei der Renovierung der Stadtpfarrkirche behilflich zu sein. Der Pfarrgemeinderat und die Verantwortlichen der Kirchenverwaltung hatten die Werbetrommel kräftig gerührt, so dass der gut gefüllte Kirchenraum ein besonderes Ambiente und Klangerlebnis bieten konnte und Pfarrer Johannes Messerer schon in der Begrüßung seine Freude über die gute Resonanz zum Ausdruck bringen konnte.

Nach einem Jubelauftakt mit der „Jubilee-Ouvertüre“ von Philip Sparke ließen sich die Musiker erstmals mit Choralklängen hören. Der St. Thomas-Choral vom tschechischen Komponisten Pavel Stanek bestach durch die harmonische Klangbalance und traf die Zuhörer mitten ins Herz. Der Grundstein war gelegt für ein emotionales und bewegendes Konzert, das mit dem Mottostück „Shadow of Golgotha“ auf die Ebene von darstellender Musik gehoben wurde. Im Schatten von Golgotha konnte weder am Samstag noch am Sonntag durch die einführenden Worte von Herr Pfarrer Treutlein ein Verweis auf das Kreuzurteil von Straßburg unterbleiben. Das Werk demonstriert den Weg Jesu zur Schädelhöhe und lässt am Ende die Zuversicht durch die Nächstenliebe unter dem Kreuz spüren.

Vor allem die beiden Schlagzeuger Jonas Wolpold und Ludwig Röth begeisterten die Zuhörer mit einem Präludium von Johann Sebastian Bach gespielt auf einem Marimbaphon. Völlig auswendig und routiniert lieferten sie die gelungene Bearbeitung ab und demonstrierten nachhaltig, dass Schlagzeuger nicht nur den richtigen Rhythmus, sondern auch den richtigen Ton im Orchester angeben können.

Auch mit „The last of the mohicans“ widmeten sich die Musiker mit Mathias Wehr der Programm- und Filmmusik. Die Problematik der Ausgrenzung und Einkesselung der Mohikaner und Huronen, die als Spielball der Kolonialmächte diente, kam zwar im Werk nicht so sehr zum Tragen, die melodiösen Werkstellen spiegelten jedoch in differenziertes Charakterbild der indianischen Stämme.

Erfreulich in beiden Konzerten war die Uraufführung des Werkes „Elegie“ von Maximilian Kock. Uraufführung deshalb, weil Mathias Wehr das im Original für Streichquartett geschriebene Werk für großes Blasorchester bearbeitete. Maximilian Kock hatte im Vorfeld schon eine Probe mit dem Orchester bestritten, um das tiefsinnige Werk, das er seinen beiden verstorbenen Schwestern gewidmet hat, zu erarbeiten. Gerade in der aktuellen Diskussion um Depressionen und deren Gewicht in der Öffentlichkeit beeindruckte die Elegie über Dagmar und Barbara die Zuhörer in beiden Konzerten tief.

Nach kaum einer Stunde Orchestermusik auf hohem Niveau beschloss das Symphonische Blasorchester seine Benefizkonzerte mit David Maslankas „Give us this day“. Dem Komponisten, der schon öfter Stücke für Konzerte des SBOU lieferte, gelang mit dem zweisätzigen Werk eine Darstellung des Menschen, der in sich ruht, sich durch Meditation entspannt und der so lernt, mit sich und den Mitmenschen behutsam umzugehen. Nach einem intensiven ersten Teil geht der zweite Satz in die Vollen, um Selbstbewusstsein und Durchsetzungsvermögen musikalisch darzustellen und in den Choral „Vater unser im Himmelreich“ zu münden. Denn jeder christliche Mensch sollte sich daran erinnern, dass er im täglichen Gebet um Hilfe und Unterstützung von oben bitten kann.

Eine Zugabe wurde in beiden Konzerten frenetisch gefordert, so dass das Intermezzo sinfonica aus der Cavalleria rusticana einen runden Abschluss bot und die Zuhörer mit einem Ohrwurm aus der Kirche entließ. Herr Pfarrer Treutlein bedankte sich am Sonntag ein weiteres Mal bei allen Musikerinnen und Musikern für die Unterstützung der Kirchengemeinde St. Josef, denn die neue Orgel der Kapelle, die im letzten Jahr eingerichtet wurde, ist noch nicht vollständig bezahlt und hierfür soll die Spende des Musikvereins wieder hergenommen werden.

Bilderreihe Wallfahrtskirche Dettelbach
Bilderreihe St. Josef Grombühl


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