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Komponist Johan de Meij
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Werkbeschreibung
Planet Earth - Hymne an Gaia!

Hymne an Gaia

Gaia! dich Allmutter werde ich besingen, dich alte
festgegründete Nährerin aller irdischen Wesen,
was die göttliche Erde gegeht und was in den Meeren,
was in den Lüften sich regt, genießt deine Fülle und Gnade.

Heil dr, Web des gestirnten Uranos! Göttermutter!
Spende gütig zum Lohn für mein Lied erfreuende Nahrung!
Ich aber werde deiner und anderen Sanges gedenken.

Heil dir, Weib des gestirnten Uranos! Göttermutter!
Gute Kinder und gute Früchte entsprießen dir, Hehre,
du hast Gewalt, den sterblichen Menschen Leben zu geben
oder zu nehmen.


Die dreisätzige Sinfonie „Planet Earth“ ist ein großformatiges Musik-Epos, das eine Ode an die gesamte Erde in all ihrer faszinierenden Schönheit und Größe darstellt und deren Sätze mit Klangsequenzen, die den kosmischen Lärm durch fliegende Kometen und Planeten zum Ausdruck bringen, miteinander verbunden sind.

Im ersten Satz erzählt der Komponist Johan de Meij vom „Einsamen Planet“ in der Unendlichkeit des Kosmos. Der zweite Satz („Planet Erde“) beschreibt die Schönheit von Landschaft und Natur auf Erden und strahlt die konzentrierte Energie und den Geist aus, den das Leben auf der Erde in uns weckt. Im dritten Satz („Mutter Erde“) wird schließlich die alles Leben auf der Erde schaffende und erhaltende Energie gepriesen.

In ihrer Vielfarbigkeit ist die Sinfonie eindringlich und voller emotionaler Ausdrucksdichte. Aus den tonal geschriebenen Sätzen gehen kaum zusammenhängende melodische Motive hervor. Stattdessen erscheint das Werk rhapsodisch und lebt von seinen stark voneinander abweichenden Stimmungen, die zwischen mystisch verklärt und erhaben angesiedelt sind und sich im Finale zu einem aufrüttelnden Hymnus an die Erde verdichten. Die Sinfonie endet mit der o.g. Kantate in einem Finale, in dem von Johan de Meij alle Register gezogen werden. Alle Musiker tragen zu dieser Ode bei und beenden die Komposition in majestätischer Manier: In einer endlosen Hymne singt der Chor die originalen, tausend Jahre alten Worte des Dichters Homer: "Gaia, dich Allmutter, werde ich besingen!"


Die bisherigen Uraufführungen waren:

Welturaufführung 29. Dezember 2006 in Alicante, Spanien durch die Societat Musical La Artistica Buñol (Dirigent: Henrie Adams) und den Frauenchor Orfeon der Universität Valencia

Holländische Uraufführung am 9. April 2007in Maastricht durch das Koninklijke Harmonie St.Cecilia Mheer/Vocaal Ensemble (Dirigent: Fried Dobbelstein)

Italienische Uraufführung am 12. Mai 2007 in Fermo durch das Fermo Orchestra di Fiati (Dirigent: Johan de Meij)

Japanische Uraufführung am 8. Juni 2007 in Osaka durch die Osaka Municipal Symphonic Band (Dirigent: Johan de Meij) und den Heinrich Schütz Frauenchor

Schweizer Uraufführung geplant für Ende September 2011 in Zürich durch das Sinfonischen Blasorchesters Zürich (Dirigent: Johan de Meij)

Deutsche Uraufführung geplant für 12. November 2011 in Unterpleichfeld durch das Sinfonischen Blasorchesters Unterpleichfeld (Dirigent: Mathias Wehr) und den Projektchor der Sing- und Musikschule Veitshöchheim (Leitung: Dorothea Völker)


Was schreibt Johan de Meij über sein Werk?

In meiner ersten Sinfonie "The Lord of the Rings" (Der Herr der Ringe) diente mir die gleichnamige Romantrilogie als Leitfaden, während meine zweite Sinfonie "The Big Apple" als Ode an die Stadt New York mit ihren vielen Facetten gedacht war. Die vorliegende Sinfonie Nr. 3 ist ebenfalls eine Ode: diesmal nicht an eine Stadt oder Region, sondern an die gesamte Erde in all ihrer faszinierenden Schönheit und Größe.

Der Titel "Planet Earth" mag vielleicht an die Planeten von Gustav Holst erinnern. In seiner Komposition beschäftigt sich Holst mit allen Planeten - nur nicht mit der Erde. In "Planet Earth" knüpfe ich dort an, wo Holst aufhörte - nicht nur im übertragenen, sondern auch im wörtlichen Sinn. Während "Die Planeten" mit einem sechsstimmigen Frauenchor und einem großen Orchester endet, verwende ich in gleicher Manier eine ähnliche Spielstärke zu Beginn des ersten Teils mit dem Titel "Lonely Earth" (Einsamer Planet). Doch hier endet auch schon jede Ähnlichkeit. Ich habe auch etwas Material aus meiner "Continental Overture" (1995) entlehnt, eine Komposition, die tatsächlich als Vorarbeit für diese Sinfonie diente. Im Eröffnungssatz nähern wir uns dem "einsamen Planeten" mittels eines lauten Knalls, der uns ins Universum schießt. Durch auf der Bühne platzierte Lautsprecher umschwirren uns die Kometen und Planeten.

Die aufgenommenen Klangsequenzen werden zum Bindeglied zwischen den drei Sätzen. Diese Technik ist vergleichbar mit den in "The Big Apple" verwendeten Stadtgeräuschen. Im zentralen Satz (Planet Earth) wird der kosmische Lärm des ersten Teils durch einen idyllischen Vogelschwarm, der über die herrlichen Landschaften unseres Planeten fliegt, ersetzt. Außerdem strahlt dieser Teil auch die konzentrierte Energie und den Geist aus, den das Leben auf der Erde in mir weckt. Im letzten Teil der Sinfonie (Mother Earth) verwende ich die Ode an Mutter Erde (im Griechischen Gaia genannt), die ich aus der altgriechischen Dichtung von Homer entliehen habe, in welcher dieser in abstrakter klassischer Sprache die Schönheit und lebendige Energie der Erde rühmt. Die Sinfonie endet mit dieser Kantate in einem Finale, in dem ich alle Register ziehe. Alle Musiker tragen zu dieser Ode bei und beenden die Komposition in majestätischer Manier: In einer endlosen Hymne, mit ganz hoher Stimme, singt der Chor die originalen, tausende Jahre alten Worte von Homer: "Gaia, dich Allmutter, werde ich besingen!"

Jonan de Meij
Amsterdam, November 2006