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Musiktage in Unterpleichfeld (19./20. März 2005)
keine Info Interview mit dem Dirigenten Dominik Thoma

Am Wochenende fanden in Unterpleichfeld in der Mehrzweckhalle die Musiktage statt. Der Musikverein präsentierte die komplette Bandbreite seiner musikalischen Ausbildung. Vor allem Dominik Thoma zeigte mit mehreren Formationen, was in Unterpleichfeld nach einem Jahr Probenarbeit geleistet wird.

Wir befragten den gefragten und hochmotivierten Dirigenten und Orchestermusiker.

Dominik, du hast in Unterpleichfeld momentan das Zepter fest in der Hand?
Ja, ich leite derzeit die Bläserklassen, die kleinen Künstler und das Symphonische Blasorchester.

Welche Formation begeistert dich am meisten?
Alle, man kann da überhaupt keine Vergleiche ziehen. Seit Beginn der Neuorientierung im Ausbildungsbereich Richtung Bläserklassen bin ich dafür in Unterpleichfeld verantwortlich und mit viel Spaß dabei. Diese Bläserklassen faszinieren durch ihre Aufgeschlossenheit und Unbekümmertheit. Im Kleinen Konzert am Samstagabend zeigten sie ihren Eltern schon mit Solostücken, dass man viel Freude an der Musik haben kann. Die fortgeschrittene, seit eineinhalb Jahren bestehende Bläserklasse ist inzwischen so weit, dass einfache Märsche und Stücke aus der Unterhaltungsliteratur gespielt werden können.

Die Kleinen Künstler, die inzwischen die erste Bläserklasse in ihre Register integriert haben, konnten nach anfänglichen Startschwierigkeiten im Konzert ebenfalls beweisen, dass sie entgegen jeder Erwartung doch schon anspruchsvollere Werke darbieten können.

Vor allem die Bereitschaft zu Leistung und Engagement merkte man am Samstagabend auch dem Jugendblasorchester Unterpleichfeld an. Mit ihrem Dirigenten Armin Schuler zeigte diese Orchesterformation, dass sie sich auf dem richtigen Weg befindet, um dieses Jahr zum ersten Mal bei einem internationalen Wettbewerb mitreden zu können.

Kann man sich als Dirigent dieser Gruppen dann übergangslos auf ein Symphonisches Blasorchester Unterpleichfeld einstellen?
Das ging ohne Probleme. Selbstverständlich forderte die Vorbereitungszeit viel Kraft und Energie. Aber ich denke, es hat sich vollkommen gelohnt. Das Publikum war am Frühlingskonzert total begeistert, ich übrigens auch!

Mit den MusikerInnen des Symphonischen Blasorchesters ließ sich Blasmusik auf höchstem Niveau darbieten. Schon zu Beginn die Festliche Ouverture von Dimitri Schostakovic zeigte das Niveau der einzelnen Spieler. Egal ob hohes, tiefes Blech, Holz oder Schlagzeugregister, hier wurde konzentriert und empfindsam musiziert. Ich war in besonderem Maße mit der Musikalität des ersten Konzertteils zufrieden. Vor allem die Klangbalance in Stephen Melillos Stormworks zeigte Musiktheater, nicht nur Musizieren.

Im zweiten Teil kamen dann die Anhänger der Film- und Musicalwelt auf ihre Kosten.
Wir machten nämlich eine musikalische Weltreise, die durch spektakuläre Effekte mit Licht, Kamera und Nebel bei den Konzertbesuchern einen tiefen Eindruck hinterließ. Verwunderlich war dann nicht, dass wir noch zwei Zugaben draufsetzen mussten, was wir natürlich sehr gerne taten.

Welche Ziele verfolgst du nun in Unterpleichfeld?
Zum einen haben wir mehrere Wertungsspiele zu absolvieren, zum anderen wollen wir in Frankfurt an der Oder an einem internationalen Wettbewerb teilnehmen. Ich wünsche mir, dass wir in Unterpleichfeld zukünftig viele schöne Musikerlebnisse haben und dass wir noch lange im Verein gemeinsam tätig sind. Mich verblüfft immer wieder, wie engagiert in Unterpleichfeld Musik gemacht wird. Ein Großteil des Symphonischen Blasorchesters ist inzwischen berufstätig und begleitet noch zusätzlich ehrenamtliche Tätigkeiten auf Vereinsebene. Trotzdem findet sich das Orchester regelmäßig zusammen um derartig anspruchsvolle Projekte auf die Beine zu stellen.

Du hast doch als Dirigent einen entscheidenden Anteil dazu geliefert?
Das ist sicher so, aber ein Dirigent kann nur dann gut sein, wenn er ein Orchester vorfindet, das ihm ermöglicht sein Können zu zeigen. Es gelingt mir glücklicherweise – dank meines Studiums der Trompete und meiner Tätigkeit als Solotrompeter in diversen Orchestern – mich in die Lage von Bläsern zu versetzen. Ich kann Tipps geben, wie die Tonkultur der einzelnen Werke besser wird, oder wie man auch „Angststellen“ durch richtiges Atmen überquert. Vor allem aber habe ich im Musikverein Unterpleichfeld viele neue Freunde und einen fruchtbaren Boden der Zusammenarbeit mit allen Orchestermitgliedern gefunden.

Vielen Dank für das Interview.


Big Band der Bundeswehr

09.11.2017 - 20 Uhr
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