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Das Herz bumpert ziemlich
keine Info Bericht in der Mainpost am 18.05.2007

Das Blechblasinstrument Euphonium spielen die beiden Viertklässlerinnen seit anderthalb Jahren. „Als wir das Instrument gesehen haben, hat es uns sofort interessiert“, erzählt Rica. Damals hatte eine ältere Bläserklasse in Unterpleichfeld verschiedene Instrumente vorgestellt. „Wir durften alle ausprobieren“, erinnert sich Sophie, die eigentlich Saxophon lernen wollte. Das Euphonium hat ihr dann aber doch besser gefallen.

Anfangs war es schwer, die Töne richtig zu greifen: „Man muss die Knöpfe so stark runterdrücken und immer auf die Finger schauen. Heute fühlen wir, welcher Knopf der richtige ist“, erklären die Freundinnen souverän.

In ihrer Freizeit hören Rica und Sophie am liebsten die Popsänger Shakira und Justin Timberlake. In der Bläserklasse spielen sie den „Hard Rock Blues“. Dirigent Schuler wählt gerne rockige, schnelle Stücke für seine Bläserklassen. Das kommt an bei den Kindern. „Zu lang und zu schwer darf's natürlich auch nicht sein“, schildert Schuler die Überlegungen für die Auswahl der Stücke.

Das regelmäßige Üben nerve schon manchmal, geben die Viertklässlerinnen zu. „Wir sollen jeden Tag eine Viertelstunde üben“, berichtet Sophie. „Das mach' ich nicht immer“, gesteht Rica. Dirigent Schuler kennt die Problematik. Er lässt die Kinder Übungslisten führen. „Auch Auftritte und Vorspielabende motivieren“, so Schuler.

„Das System der Bläserklasse basiert auf dem Konzept, dass Kinder gleich von Anfang an gemeinsam das Musizieren in einem Orchester lernen“, erklärt Andreas Kleinhenz, Geschäftsführer der Nordbayerischen Bläserjugend. Parallel dazu findet Einzel- und Gruppenunterricht statt. „Blasmusik ist längst keine Männerdomäne mehr,“ räumt er mit Vorurteilen auf. Das beweisen Rica und Sophie, die mit dem Euphonium ein traditionelles Buben-Instrument spielen.

Etwa 80 Prozent der Kinder spielten auch nach der zweijährigen Ausbildung in der Bläserklasse weiter, so der Verantwortliche der Bläserjugend: „Blasmusik ist weder altmodisch noch langweilig, sie kann Kinder und Jugendliche begeistern.“ Das Spektrum an verschiedenen Stilrichtungen sei breitgefächert und reiche von symphonischer Blasmusik über traditionelle Blasmusik bis hin zu Bigband oder auch Jazz. „Genau dieses Spektrum macht die Blasmusik für alle Altersschichten interessant und attraktiv.“

Zum Musikfest geht die Bläserjugend von Freitag bis Sonntag ins Bläserklassencamp in Unterpleichfeld. Wettbewerb eingeschlossen. Zwölf Bläserklassen, zehn davon aus dem nordbayerischen Raum und zwei aus Baden-Württemberg, werden übers Wochenende in der Verbandsschule musizieren – das sind insgesamt 250 Kinder im Alter von sechs bis fünfzehn Jahren.

„Am meisten freue ich mich darauf, mit meinen Freundinnen in der Schule zu übernachten – mit Schlafsack“, erklärt Rica. Am Sonntag ab 11 Uhr treten die teilnehmenden Bläserklassen dann gemeinsam auf der Showbühne am Oberen Markt in Würzburg auf. Sind die Zehnjährigen schon aufgeregt? „Bei Auftritten bumpert einem vorher das Herz schon ziemlich“, gibt Sophie zu.


Quelle: Mainpost vom 17.05.2007, Ines Renninger


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